Learnings

#kollekocht – Wie Meal Plan(ning), #workingfromanywhere, Fotografie und Photoshop zusammenspielen.

Kochen und gemeinsam Essen gehörten für mich schon immer dazu, nahmen aber in den letzten Jahren keine so große Rolle mehr in meinem Alltag ein. Viel zu gern ging ich mit Freunden und der Familie essen, probierte neue Restaurants aus und genoss auch immer wiederkehrende Lieblingsorte.

Auch beim Reisen spielte Essen eine große Rolle und hier kam das Meal Planning und Prepping das erste Mal so richtig zum Tragen. Eine 9 stündige Bahnfahrt nach Sylt, bei der ich mal nicht die üblichen Verdächtigen am Bahnhof aussuchten wollte, sondern in #zerowaste Manier nachhaltig mein Essen selbst vorbereiten und mitnehmen wollte. Dabei wurde ich immer häufiger auch an meine Kindheit erinnert, in der Nudelsalate in Tupperdosen und geschmierte Brote zum Alltag gehört.

Zurück aber zu Corona und der ersten Woche, in der ich mich zu Hause meist nur von schnellen Brotzeiten ernährte. Eine Freundin empfiehl mir dann bei einem gemeinsamen virtuellen Lunch die App “Kitchen Stories” und ich war ab dem ersten Moment begeistert von der visuellen Aufmachung, den Fotos und der einfachen Beschreibung. Beim ersten Gericht (karniyarik) telefonierte ich mit meiner Freundin (die mich seit Jahren Kolle nennt) und kurzerhand den Hashtag #kollekocht kreierte. Über die folgenden Wochen überlegte ich mir Gerichte, die ich schon lange mal ausprobieren wollte oder aber auch einfach im sonstigen Alltagsstress nicht die Zeit nahm.

Am liebsten höre ich beim Kochen Podcasts (Meine derzeitige Top 5 Liste) und lasse mich von den einzelnen Schritten zu den unterschiedlichsten Foto-Szenarien inspirierenden, die ich dann mit der App VSCO bearbeite (siehe auch Fotoblog bei Tumblr) und über meinen privaten Instagram Account teile.

Ertl Obst Gemüse Südfrüchte“ (📍 Tegernseer Landstraße 111, 81539 München) wurde zu Beginn von Corona der Obst- und Gemüsehändler meines Vertrauens. Hier bekomme ich nicht nur alles frisch, sondern auch sehr viel regionale/ Bio-Ware. Der kleine Laden ist nicht so überlaufen wie die Supermärkte in der Gegend und es gibt die persönliche Beratung und den Einpackservice in die mitgebrachten Tasche (#zerowaste) gleich dazu. Wenn Ertl mal das gesuchte Obst oder Gemüse nicht vorrätig hat, notiert er es sich und versucht es am nächsten Morgen beim Großmarkt zu erhalten.

Fun Fact: Sogar die sonst überall ausverkaufte Hefe habe ich in der Anfangszeit von Corona bei Ertl gefunden und konnte so Naan und Pide selbstmachen.

Wenn die Reste mal nicht für ein Mittagessen reichen, hat die „Upper South Side“ Münchens (Zitat sueddeutsche.de) zum Glück auch einiges zu bieten: Meine derzeitigen Corona-Favoriten.

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